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Wärmepumpe vs. Gasheizung: Die 5 wichtigsten Kriterien für Ihren Vergleich

Außenansicht einer Wärmepumpe vor einem Wohnhaus sowie die dazugehörige Inneneinheit an der Hauswand, installiert auf einem Kiesbett im Gartenbereich.

Übersicht

Die Wahl der richtigen Heiztechnik ist eine Entscheidung mit großer Tragweite. Sie entscheidet darüber, welche Energiekosten Sie langfristig tragen müssen. Gleichzeitig beeinflusst die Wahl, wie viel Platz in Ihrem Eigenheim für Wohn- und Lebensraum bleibt. Denn während eine Gasheizung häufig Schornstein, Heizraum und Gasanschluss benötigt, fällt bei der Wärmepumpe der Schornstein weg. Dafür braucht sie jedoch ein Außengerät und gegebenenfalls zusätzlichen Platz für Technik im Innenbereich. Entscheidend ist also nicht allein die Stellfläche im Haus, sondern das gesamte Raumkonzept. 

In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich Wärmepumpe und Gasheizung in Funktion und Platzbedarf unterscheiden. Wir zeigen Ihnen, warum der verfügbare Raum bei Neubauten so entscheidend ist und welche staatlichen Förderungen die Wärmepumpe besonders attraktiv machen. Zum Schluss erhalten Sie eine kompakte Übersicht, die Ihnen die Entscheidung für Ihr Zuhause erleichtert.

Wichtiges in Kürze zu Wärmepumpe oder Gasheizung:

Gasheizungen benötigen zusätzlichen Raum: Schornstein, Heizraum und Gasanschluss beanspruchen wertvolle Quadratmeter, die bei Neubauten hohe Kosten verursachen.

Wärmepumpen sparen Fläche und steigern den Wohnwert: Da kein Schornstein notwendig sind, bleibt mehr nutzbare Wohnfläche im Haus.

Zukunftssicherheit durch Förderung: Wärmepumpen profitieren von staatlichen Zuschüssen und gesetzlichen Vorteilen, während Gasheizungen zunehmend an Relevanz verlieren.

Wärmepumpe vs. Gasheizung: Ein Überblick über die Heizsysteme

Um beide Heizsysteme richtig einordnen zu können, ist es wichtig, ihr Grundprinzip zu verstehen. Zwar sorgen Wärmepumpe und Gasheizung gleichermaßen für Wärme im Haus, doch sie gewinnen Energie auf völlig unterschiedliche Weise. Diese Unterschiede beeinflussen sowohl die Heizkosten als auch den Platzbedarf im Gebäude und die Zukunftsfähigkeit der Technik.

Wärmepumpe: Funktionsweise und Grundprinzip

Die Wärmepumpe nutzt Energie aus der Umwelt und wandelt sie mithilfe von Strom in Heizwärme um. Im Prinzip funktioniert sie wie ein umgekehrter Kühlschrank: Statt Wärme aus dem Innenraum abzuführen, gewinnt sie diese aus der Umgebung und leitet sie ins Haus. Der Vorteil: Ein Großteil der benötigten Energie stammt aus regenerativen Quellen. Dadurch sinken die laufenden Kosten und die Heiztechnik erfüllt langfristig die gesetzlichen Vorgaben.

💡 Regenerative Energiequellen sind unbegrenzt verfügbar und erneuern sich ständig. Dazu gehören Sonnenlicht, Erdwärme, Wind oder Umweltwärme aus Luft und Wasser. Eine Wärmepumpe nutzt diese Quellen, weshalb sie als besonders klimafreundlich gilt.

Gasheizung: Funktionsweise und Grundprinzip

Die Gasheizung basiert auf der Verbrennung von Erdgas. Dabei wird chemische Energie in Wärme umgewandelt, die über Heizkörper oder eine Fußbodenheizung verteilt wird. Moderne Gas-Brennwertgeräte nutzen zusätzlich die im Abgas enthaltene Restwärme, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Dennoch bleibt die Technik abhängig von fossilen Brennstoffen und einem funktionierenden Gasnetz. Langfristig ist das mit höheren Kosten und weniger Fördermöglichkeiten verbunden.

💡 Erdgas, Erdöl oder Kohle gehören zu fossilen Energieträgern. Sie entstehen über Millionen Jahre aus organischen Resten. Werden sie verbrannt, setzen sie CO₂ frei und sind daher klimaschädlich. Zudem sind sie endlich und unterliegen starken Preisschwankungen.

⚠️ Achtung: Während die Wärmepumpe einen Teil der Wärme kostenlos aus der Umwelt gewinnt, zahlen Sie bei Gasheizungen dauerhaft für Brennstoff. Bei einem Neubau mit 140 m² Wohnfläche zahlen Sie mit einer Wärmepumpe jährlich rund 1.000 EUR weniger Heizkosten gegenüber einer Gasheizung. Der genaue Betrag hängt allerdings vom aktuellen Strom- und Gaspreis ab.

Warum Heiztechnik wertvolle Fläche beansprucht

Beim Hausbau oder einer Modernisierung spielen nicht nur Anschaffungskosten und Energiepreise eine Rolle. Auch der Platzbedarf der Heiztechnik ist ausschlaggebend. Jeder zusätzliche Quadratmeter treibt die Baukosten in die Höhe und fehlt später als Wohn- oder Stauraum.

Wärmepumpe

✔️ Kein Schornstein: da keine Verbrennung stattfindet.

✔️ Keine Brennstofflagerung: Weder Gas noch Öl müssen gelagert werden.

⚠️ Außengerät notwendig: Benötigt Platz im Garten oder auf dem Grundstück

⚠️ Je nach Modell zusätzlicher Platzbedarf für Pufferspeicher oder Innenmodul

Gasheizung

❌ Schornstein: notwendig für die Ableitung der Abgase.

❌ Heizraum: häufig als separater Technikraum vorgeschrieben.

❌ Gasanschluss: Anbindung ans Gasnetz verursacht zusätzlichen Aufwand.

❌ Baukosten: Jeder zusätzliche Quadratmeter im Neubau kann mehrere Tausend Euro kosten.

Gerade im Neubau zählt jeder Quadratmeter. Ein Heizraum mit 10 m² kann so viel kosten wie ein zusätzliches Kinderzimmer oder Büro. Diese Fläche würden Hausbesitzer lieber für Wohnzwecke nutzen. Moderne Wärmepumpen kommen häufig ohne Schornstein aus und benötigen keinen klassischen Heizkeller. Stattdessen wird Platz für ein Außengerät eingeplant. Bauträger entscheiden sich daher oft für Wärmepumpen, weil sie sich gut in kompakte Grundrisse integrieren lassen.

Split-Ansicht einer Wärmepumpenanlage: links Gasheizung, Technikraum mit Warmwasserspeicher, Rohren und Inneneinheit, rechts die außen installierte Wärmepumpe neben dem Haus.

Förderungen und Vorschriften: Was Wärmepumpen jetzt besonders attraktiv macht

Wenn Sie eine Wärmepumpe installieren, profitieren Sie gleich mehrfach: Die Technik ist platzsparend, zukunftsfähig und wird durch umfangreiche staatliche Förderungen und klare gesetzliche Vorgaben unterstützt.

Bereich

Inhalte/Vorteile

Staatliche Förderprogramme (BAFA):

  • Zuschüsse bis zu 40 % der förderfähigen Investitionskosten.
  • Besonders hohe Förderung beim Austausch alter Öl- oder Gasheizungen.
  • In Kombination mit Photovoltaik noch wirtschaftlicher, da Strom teilweise selbst erzeugt werden kann.
  • Antragstellung online, vor Beginn der Maßnahme.

Gesetzliche Vorgaben (Gebäudeenergiegesetz, kurz: GEG):

  • Seit 2024: Neue Heizungen nur zulässig, wenn sie mind. 65 % erneuerbare Energien nutzen.
  • Fossile Heizungen (Gas/Öl) werden langfristig verdrängt.
  • Wärmepumpen erfüllen die Vorgaben automatisch = zukunftssicher.

Steuerliche Vorteile und regionale Zuschüsse:

  • Steuerbonus: Investitionskosten können über mehrere Jahre verteilt abgesetzt werden.
  • Länder und Kommunen: zusätzliche Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite.
  • Wer Förderungen geschickt kombiniert, kann die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe um bis zu 10.000 EUR reduzieren.

💡 Förderung macht den Unterschied: Die höheren Investitionskosten einer Wärmepumpe relativieren sich durch staatliche Unterstützung erheblich. So wird die Entscheidung nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht attraktiv. Hausbesitzer profitieren von niedrigeren Einstiegskosten, langfristig stabileren Energiekosten und einer Technik, die gesetzlich auf Jahrzehnte hinaus Bestand hat.

Wärmepumpe vs. Gasheizung: Die 5 wichtigsten Faktoren im Vergleich

Wenn es um die Wahl der richtigen Heiztechnik geht, spielen folgende Kriterien eine entscheidende Rolle. Im direkten Vergleich zeigt sich deutlich, dass die Wärmepumpe in allen Bereichen besser abschneidet.

Kriterium

Wärmepumpe

Gasheizung

Platzbedarf:

  • Kein Schornstein nötig
  • Kein Heizraum erforderlich
  • Außengerät notwendig (z. B. Luftwärmepumpe)

    → Weniger Technikfläche im Haus, aber Platzbedarf im Außenbereich beachten
  • Benötigt Heizraum, Schornstein und Gasanschluss

    → beansprucht wertvolle Wohnfläche

Zukunftssicherheit:

  • Erfüllt automatisch die Anforderungen des GEG
  • Klimafreundlich
  • Unabhängig von fossilen Energien
  • Durch GEG langfristig eingeschränkt
  • Abhängigkeit von fossilen Energieträgern
  • Unsichere Zukunftsperspektive

Kosten (20 Jahre):

  • Anschaffung ca. 25.000 EUR
  • Betriebskosten ca. 30.000 EUR

    = 55.000 € gesamt
  • Abzüglich Förderung bis zu 10.000 EUR
  • Anschaffung ca. 15.000 €
  • Betriebskosten ca. 55.000 €

    = 70.000 € gesamt

Förderungen:

  • Attraktive Zuschüsse (bis zu 40 % der Investitionskosten)

    + steuerliche Vorteile
    + regionale Programme
  • Kaum noch Förderungen verfügbar
  • Keine langfristigen staatlichen Zuschüsse

Umweltbilanz:

  • Nutzt erneuerbare Energiequellen
  • Reduziert CO₂-Emissionen erheblich
  • Setzt auf fossile Brennstoffe
  • Verursacht dauerhaft CO₂-Emissionen

💡 Obwohl die Anschaffungskosten höher sind, zeigt der Langzeitvergleich: Die Wärmepumpe ist günstiger, sicherer und nachhaltiger. Mit Förderungen sinkt der Investitionsaufwand spürbar, und die laufenden Kosten bleiben deutlich niedriger als bei einer Gasheizung.

Die Photovoltaik Werkstatt setzt deshalb ausschließlich auf Wärmepumpen, weil sie in allen relevanten Bereichen überlegen sind und Hausbesitzern echte Vorteile bieten. Wenn Sie einen zuverlässigen Anbieter für Wärmepumpen suchen, dann nutzen Sie die kostenlose Beratung bei der Photovoltaik Werkstatt!

Ihre Vorteile mit der Photovoltaik Werkstatt im Überblick

☀️ Über 13 Jahre Branchenerfahrung: Seit über 13 Jahren realisieren wir Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Neben Photovoltaikanlagen und Speichern liegt unser Schwerpunkt auf Wärmepumpen-Systemen mit hoher Energieeffizienz und staatlicher Förderung. Damit erhalten Sie ein Heizsystem, das Ihre Energiekosten langfristig senkt und die gesetzlichen Vorgaben erfüllt.

☀️ Komplettservice: Von der Erstberatung über Planung und Montage bis zur Wartung kümmern wir uns um alle Schritte. Für Sie bedeutet das: einen klaren Ablauf ohne Stress und ein Heizsystem, das zuverlässig funktioniert.

☀️ Bewährte Technik: Wir arbeiten ausschließlich mit renommierten Herstellern wie Buderus zusammen. Die Produkte dieser Firma sind für ihre Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer bekannt.

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Modernes Einfamilienhaus mit Solarpanelen auf dem Dach und einer außen aufgestellten Wärmepumpe, visualisierte Sonnenstrahlen zeigen die Nutzung erneuerbarer Energie im grünen Garten.

Fazit: Mehr Platz und weniger Kosten mit der Wärmepumpe

Im Vergleich zur Gasheizung überzeugt die Wärmepumpe in allen relevanten Bereichen: Sie senkt langfristig die Energiekosten und erfüllt automatisch die gesetzlichen Vorgaben für erneuerbare Energien. Zusätzlich profitieren Hausbesitzer von lukrativen Förderungen, die die Investitionskosten deutlich reduzieren.

Die Gasheizung dagegen verliert an Zukunftsperspektive: Steigende Gaspreise, fehlende Zuschüsse und gesetzliche Einschränkungen machen sie für Neubauten und Sanierungen zunehmend unattraktiv. Deshalb setzt die Photovoltaik Werkstatt konsequent auf Wärmepumpen. Wenn Sie Ihr Zuhause mit einer nachhaltigen und förderfähigen Heiztechnik ausstatten möchten, beraten wir Sie gerne kostenlos. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin bei der Photovoltaik Werkstatt und sichern Sie sich Ihr Angebot.

Häufig gestellte Fragen zu Wärmepumpe vs. Gasheizung

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Gasheizung und Wärmepumpe?

Die Wärmepumpe nutzt erneuerbare Energiequellen wie Luft, Erdreich oder Grundwasser, um daraus Heizwärme zu erzeugen. Sie arbeitet wie ein „umgekehrter Kühlschrank“ und gewinnt Wärme aus der Umwelt. Die Gasheizung hingegen verbrennt fossiles Erdgas, wodurch CO₂ entsteht und eine Abhängigkeit von Energieimporten bleibt. Damit punktet die Wärmepumpe bezüglich Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit, während die Gasheizung zunehmend an Bedeutung verliert.

Eine Wärmepumpe benötigt im Haus in der Regel weniger Platz als eine Gasheizung: Es entfällt der Schornstein, und viele Systeme können platzsparend im Hauswirtschaftsraum installiert werden. Dafür muss jedoch ein Außengerät auf dem Grundstück vorgesehen werden, zum Beispiel bei Luft-Wasser-Wärmepumpen. Eine Gasheizung benötigt hingegen oft einen separaten Heizraum sowie einen Schornstein und Gasanschluss.

Zwar liegen die Investitionskosten einer Wärmepumpe oft zwischen 20.000 und 30.000 EUR, doch durch staatliche Förderungen reduziert sich dieser Betrag spürbar. Noch wichtiger: Die laufenden Kosten sind deutlich niedriger, da ein Großteil der Energie kostenlos aus Luft, Erde oder Wasser stammt.

Das hängt von der Größe des Hauses, der Dämmung und den Energiepreisen ab. Als Richtwert gilt: Bei einem Neubau mit 140 m² Wohnfläche sparen Hausbesitzer mit einer Wärmepumpe im Schnitt etwa 1.000 EUR Heizkosten pro Jahr gegenüber einer Gasheizung. Während die Gasheizung dauerhaft von schwankenden Gaspreisen abhängig ist, lassen sich Wärmepumpen zusätzlich mit eigenem Solarstrom aus einer Photovoltaikanlage betreiben. Das senkt die Kosten noch weiter.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Einbau einer Wärmepumpe mit bis zu 40 % der Kosten. Besonders hoch fällt die Förderung beim Austausch alter Öl- oder Gasheizungen aus. Zusätzlich gibt es steuerliche Vorteile und in vielen Regionen weitere Zuschüsse oder Kredite. Wer Programme kombiniert, kann seine Investition um mehrere Tausend Euro reduzieren.

Bestehende Gasheizungen dürfen weiterhin betrieben werden. Für Neubauten und größere Sanierungen gelten jedoch die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Seit 2024 dürfen neue Heizungen nur eingebaut werden, wenn sie mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen. Gasheizungen erfüllen diese Anforderung nicht, weshalb sie kaum noch eine Option für neue Projekte darstellen. Auch langfristig verlieren sie an Attraktivität, weil staatliche Förderungen wegfallen und die Energiepreise steigen.