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Wie wähle ich den richtigen Batteriespeicher für meine PV Anlage?

Übersicht

 

Eine PV Anlage sollte immer mit einem Batteriespeicher kombiniert werden, damit der selbst erzeugte Solarstrom zum größten Teil selbst verbraucht werden kann. Damit ein Batteriespeicher die richtige Größe bzw. Speichervolumen besitzt, muss auf einiges geachtet werden. Doch wie wählt man den richtigen Batteriespeicher zur PV Anlage eigentlich? Diese Frage wird in diesem Beitrag beantwortet. 

 

Wie wird der richtige Batteriespeicher für die PV Anlage ausgewählt?

 

Es ist sehr wichtig, die Größe des Batteriespeichers richtig festzulegen. Nur so kann er effizient eingesetzt werden. Damit man die richtige Größe berechnen kann, muss eine genaue Berechnung durchgeführt werden. Eine Berechnung ist daher notwendig, weil eine PV Anlage im Laufe des Jahres unterschiedliche Strommenge erzeugt. 

 

Nur ein Beispiel dazu. Im Winter erzeugt eine PV Anlage weniger Strom als im Sommer. Für die Stromerzeugung muss auch beachtet werden, dass die Tageslänge mit Tageslicht unterschiedlich im Sommer und im Winter ist. Geht man nach den unterschiedlichen Jahreszeiten, so wird im Winter ein größerer und im Sommer ein kleinerer Batteriespeicher benötigt. Bei der Wahl des Batteriespeichers muss daher der durchschnittliche Bedarf zwischen Winter und Sommer gewählt werden. 

 

Die Faktoren für die richtige Wahl des Batteriespeichers:

 

  • bei einer neuen PV Anlage muss der Batteriespeicher zur Nennleistung der Anlage gewählt werden 
  • bei einer bestehenden PV Anlage wird die Wahl durch die bestehende Nennleistung bereits eingegrenzt 

 

Die Formel für die Berechnung der richtigen Batteriespeicher Größe

 

Es wird bei der Berechnung angenommen, dass für 1000 kWh Solarstrom zwischen 1,0 und 1,5 kWh Speichergröße benötigt werden. Benötigt man in seinem Haushalt zum Beispiel im Jahr circa 5.000 kWh, so wird laut diesen Daten ein Batteriespeicher in der Größe von circa 5 bis circa 7,5 kWh notwendig. 

 

Die Formel zur Berechnung gibt aber nur eine ungefähre Speichergröße an. Es besteht jedoch eine Formel, mit der man die exakte Batteriespeicher-Größe festlegen kann. 

 

  1. Im ersten Schritt werden die Parameter festgelegt

 

Zu den benötigten Parametern zählen der Autarkiegrad und der Eigenverbrauch. Diese Parameter braucht man, damit der Batteriespeicher sich wirtschaftlich bezahlt macht. Der Eigenverbrauch und der Autarkiegrad sollten rund 60 Prozent betragen. Sind die Werte höher, dann steigen auch die Kosten für den Batteriespeicher. Es muss aber unbedingt darauf geachtet werden, dass der berechnete Batteriespeicher richtig dimensioniert wird. Eine Über- oder Unterdimensionierung ist zu vermeiden. 

 

  1. Schritt: Den täglichen Energieverbrauch feststellen 

 

Damit der tägliche Stromverbrauch ermittelt wird, muss nur die Jahresabrechnung-Summe durch die 365 Tage des Jahres dividiert werden. Dabei sollten aber auch die vorhergehenden 3 Jahre kontrolliert werden. Es ist bei der Kontrolle normal, dass Schwankungen auftreten! Schließlich ändert sich der Verbrauch im Laufe der Zeit. 

 

  1. Schritt: Der Stromverbrauch und das Laden 

 

Schritt 3 ist sehr wichtig. Im 3. Schritt muss festgestellt werden, wann der Stromverbrauch hoch ist und wann der meiste Strom von der Anlage produziert wird. Es ist eine Berechnung notwendig, damit festgestellt werden kann, wie lange der Batteriespeicher lädt. Das Ergebnis ist, die Größe des Batteriespeichers zu berechnen. 

 

Die folgenden Faktoren sind festgelegt worden für eine Berechnung: 

 

  • Stromerzeugung in der früh und am Abend, Verbrauch mittags: 0,6
  • Stromerzeugung zu Mittag, Verbrauch am Abend und in der Nacht: 0,6
  • Stromerzeugung und Verbrauch zu Mittag: 0,5
  • Stromerzeugung am Morgen und am Abend, Verbrauch morgens und am Abend: 0,4

 

  1. Schritt: Berechnung der Batteriespeicher-Größe 

 

Die Berechnung für die Batteriespeichergröße ist sehr einfach. Der vorher genannte Faktor wird einfach Mal dem täglichen Strombedarf gerechnet. 

 

Kurz und knapp: 

 

Strombedarf eines Tages × dem benötigten Faktor = die Batteriespeichergröße 

 

  1. Schritt: Den richtigen Batteriespeicher wählen 

 

Hat man die Berechnung nach der Formel durchgeführt, kann man einen Batteriespeicher mit der richtigen Kapazität auswählen. Die Berechnung bietet einen Vorteil, der nicht übersehen werden darf. Bei der Berechnung wird sofort gesehen, wie der Autarkiegrad und der Eigenverbrauch in der Zukunft aussehen wird. Möchte man beide erhöhen, kann der Batteriespeicher etwas größer gewählt werden. Aber Achtung: Nicht den Batteriespeicher dadurch überdimensionieren! Dadurch leidet die Wirtschaftlichkeit des Speichers sehr. 

 

Hinweis: Sobald man die Kapazität des Batteriespeichers berechnet hat, kann ein Hersteller gewählt werden. Es ist sehr ratsam, die unterschiedlichen Hersteller zu vergleichen und nicht den erstbesten Speicher zu kaufen. 

 

Tipp: Wird geplant, in naher Zukunft eine Wärmepumpe mit der PV Anlage zu kombinieren, muss das bei der Wahl des Batteriespeichers berücksichtigt werden. Dann sollte die Kapazität etwas höher sein. 

 

Tipps für die richtige Batteriespeicher Wahl

 

Die vorher aufgelisteten Schritte helfen dabei, den richtigen Batteriespeicher für die PV Anlage zu wählen. Es gibt aber mehrere Tipps, damit man die richtige Wahl treffen kann. Auf jeden Fall helfen die folgenden Tipps dabei, den Speicher nicht zu groß oder zu klein zu wählen. Egal ob zu groß oder zu klein, besteht die Gefahr, dass die Lebenszeit beeinflusst wird. 

 

Die Ladezyklen-Anzahl sollte bei der Wahl auch beachtet werden. Es ist ja bekannt, dass Akkus nach einiger Zeit nicht mehr sehr gut laden. Das beste Beispiel dafür ist ein Akku in einem Smartphone. Jeder weiß, dass nach vielen Ladezyklen der Akku nachlässt. Das gilt auch für den Batteriespeicher. 

 

Wenn man bei der Wahl darauf achtet, hat man sehr lange Freude an seinem Batteriespeicher. Daher ist es wichtig, immer eine hohe Ladezyklen-Anzahl zu wählen. Auch wenn der Batteriespeicher dadurch etwas teurer wird. Empfehlenswert ist eine Ladezyklenzahl von mehr als 4000. Dadurch wird sichergestellt, dass der Batteriespeicher mehr als 15 Jahre seine Tätigkeit ohne Probleme ausführt. 

 

Fazit

 

Ein paar hilfreiche Tipps und die Berechnungsformel helfen dabei, den richtigen Batteriespeicher für die PV Anlage wählen zu können. Wird eine neue PV Anlage geplant, übernimmt die Berechnung normalerweise ein Berater oder Fachmann. 

 

Wird ein Batteriespeicher nachträglich gekauft und integriert, kann man selbst eine Berechnung anstellen. So können Hersteller schon vorher verglichen werden. Beim Kauf erfolgt aber sicherlich auch eine Berechnung der benötigten Speicherkapazität durch einen Verkäufer. 

 

Die richtige Wahl zu treffen ist trotzdem nicht einfach. Einige Faktoren müssen berücksichtigt werden. Der Batteriespeicher darf nicht zu groß und nicht zu klein in seiner Speicherkapazität sein. Und auch die Zukunft muss mit einbezogen werden. Vielleicht fährt man ja in der Zukunft ein E-Auto oder man investiert in eine Wärmepumpe.